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Trainingstagebuch Uploader

Montag, 11. Mai 2009

Der Trainingstagebuch Blog vermeldet heute eine schöne Neuerung: einen Trainingstagebuch Uploader.

Dieser Uploader kann HRM-, SL2HRM- und TCX-Dateien direkt in das eigene Profil importieren. Dadurch wird der Schritt über Trainingseinheit importieren gespart.

Ein schönes Bonbon ist die Plattformunabhängigkeit, die Software läuft auf Windows, Mac OS X und Linux. Basis ist hierbei die Adobe Integrated Runtime (AIR), welche kostenlos über Adobe bezogen werden kann. AIR soll eine Brücke zwischen Web- und Desktop-Anwendungen schlagen und Vorteile aus beiden zu vereinen. Es werden dabei die Formate Flash und PDF nativ unterstützt.

Als Nutzer einer Polar S625x fehlt da nur noch eine ansprechende Software zur Übertragung der Daten von der Uhr auf den Mac.

Links zu Artikel:
trainingstagebuch
Trainingstagebuch Bericht auf Alexander Jäger

APT Quick Reference

Freitag, 3. April 2009

Aus aktuellem Anlass eine Zusammenfassung der häufig gebrauchten Befehle der Paketverwaltung APT, Advanced Packaging Tool. Dieses kommt bei der Linux Distribution Debian zum Einsatz und ermöglichst es, einfach Software zu installieren, auf dem neuesten Stand zu halten und Abhängigkeiten von Paketen untereinander zu finden.

apt

Download and installieren von Paketen:
apt-get install package

Update apt’s Liste verfügbarer Pakete:
apt-get update

Upgrade aller installierter Pakete mit verfügbaren Updates:
apt-get upgrade

Upgrade zu neuem distro, oder allgemeines upgrade aller verfügbarer Pakete inclusive core system packages:
apt-get dist-upgrade

Uninstall Paket:
apt-get remove package

Uninstall Paket, inclusive dessen config files:
apt-get –purge remove package

Suche ein Paket namens “pattern”:
apt-cache search pattern

Informationen zu einem instaliertem Paket erhalten:
dpkg -s package

Zu welchem Paket gehört eine config File:
dpkg -S httpd.conf

Liste aller Dateien innerhalb eines paketes:
apt-file list package

Welches Paket bietet eine Datei an:
apt-file search file

Command ausführen (z.B. ./configure oder make) und alle nötigen Pakete installieren:
auto-apt run command

Paketreferenz aktuell halten:
apt-get update
oder
auto-apt update
oder
apt-file update

Getdropbox – manage files from everywhere

Dienstag, 3. März 2009

Im neuen Jahr der erste Beitrag über eine Dienstleistung / Applikation die mir die letzten Monate die tägliche Arbeit erheblich erleichtert hat: getdropbox.com

Angeboten wird dort nach Anmeldung eine Online-Verwaltng für die eigenen Dateien. Das Besondere ist die Flexibilität und Einfachheit, so können die Dateien von überall per Web Interface verändert, gelöscht, verschoben oder auf den zugreifenden Rechner heruntergeladen werden. Neben dem Browserzugriff sind Applikationen für Windows, Apple Mac OS und Linux verfügbar. So kann auf jedem eigenen Rechner das Programm installiert werden und nach Eingabe der Accountdaten hällt die Software die Dateien automatisch auf dem aktuellsten Stand. So wird nach getaner Schreibarbeit am Notebook während einer Zugfahrt beim nächsten Internetzugriff automatisch die neuesten Versionen hochgeladen und sind dann am heimischen PC verfügbar und können verfeinert werden.

Neben der reinen Synchronisation der Dateien wird im Hintergrund auch eine Versionierung der Dateien vorgenommen, ein Rückspung zu einer alten Version ist somit kein Problem, selbst ein versehentliches Löschen einer Datei / eines Ordners stellt kein Problem dar, gelöschte Inhalte können wiederhergestellt werden.

Die Software verhällt sich auf dem lokalen Rechner sehr zurückhaltend und wird nur in Form eines Ordners genutzt, der sich in die Dokumente respektive Eigenen Dateien eingliedert.

Um das Angebot rund zu machen, hat man über die Web Schnittstelle die Möglichkeit, Dateien mit anderen gemeinsam zu bearbeiten via Share, oder aus einer Sammlung von Bilddateien ohne weitere Eingriffe ein simplex attraktives Webalbum der Bilder zu generieren.

Zusamenfassend liefert die Software: Synchronisation, Versionierung, Plattformunabhängigkeit, Rechnerunabhängigkeit, Datensicherung und Publizierung von Bildern

Bei der kostenlosen Mitgliedschaft sind 2.0 GB Speicherplatz verfügbar, 50 GB erhällt man für 9,99 $ / Monat bzw. 99 $ / Jahr. Zum Austausch der eigenen Dateien, Arbeitsdokumente und einigen Bildern sollten 2 GB aber ausreichend sein.

Weitere Artikel:

Artikel auf Apfelquak

freewareosx

Artikel über drop.io auf BasicThinking

SSH Key Linux OSX Problem

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Mittels einer SSH Key authentication sichert man Verbindungen ab, bzw stellt sicher, dass die Person, die auf einen Server will, auch wirklich die Person ist, die sie vorgibt zu sein. DIeses Verfahren wird mit einem Schlüsselpaar sichergestellt, das aus einem public und einem private key besteht. Auf dem Server liegt dabei das public file, der Bneutzer muss das private file besitzen.

Solch ein Schlüsselpaar kann mittels putty generiert werden. Als Resultat erhällt man eine .ppk file und eine .pub file. Die .pub File, bzw dessen Inhalt kopiert man auf dem Server in die Datei

/home/user/.ssh/authorized_keys

Die ppk File speichert man an einem sicheren Ort. Möchte man nun mittels putty auf den Server zugreifen, kann man im ssh Menü einstellen, welchen key er dazu verwenden soll.

Kopiert man diesen ppk key jedoch auf ein unix system, und versucht dann auf den server mittels:

ssh -i /home/eigenerlocalerBenutzer/.ssh/private.ppk host.com -p 12345 -v

zuzugreifen, bekommt man die folgende Fehlermeldung:

debug1: PEM_read_PrivateKey failed
debug1: read PEM private key done: type <unknown>

Das Problem ist das ppk File, welches kein offenes Dateiformat ist. Um den private Key auch unter Linux zu nutzen, muss in puttygen der Schlüssel geöffnet werden und ein Export in das openssh Format vollzogen werden.

Verwendet man nun diesen openssh private Key, funktioniert es ohne Probleme.

Ein weiterer Stolperstein unter Unix Betriebssystemen sind die Zugriffsrechte. Ein server wird einen Key nicht akzeptieren, wenn auf dem Client die ssh Files von jedem änderbar sind. Dies äußert sich in der Fehlermeldung:

Permissions 0777 for ‘.ssh/key.priv’ are too open.
It is recommended that your private key files are NOT accessible by others.
This private key will be ignored.
bad permissions: ignore key: .ssh/key.priv

Wobei 777 beispielhaft als negativstes Beispiel aufgeführt ist.

Korrekt müssen die Zugriffsrechte folgendermaßen gesetzt sein:

Der ssh Key und das Verzeichniss muss dem User gehören, der ihn benutzen soll.

chown username /Users/username/.ssh/*

chown username /Users/username/.ssh

Und die Rechte müssen gesetzt sein:

chmod 700 /Users/username/.ssh/

chmod 600 /Users/username/.ssh/*

Damit ist das Zugriffsproblem gelöst.

Um den Zugriff etwas einfacher zu gestaltetn, kann eine config File im ssh Ordner auf dem Client hinterlegt werden mit folgender beispielhafter Konfiguration:

Host host.de
IdentityFile ~/.ssh/key.priv
Port 12345
PreferredAuthentications publickey
Protocol 2

Host entspricht dem Host, auf den sich die Einstellungen beziehen. IndetityFile gibt den Ort des privaten Keys an. Port muss nur angegeben werden, wenn der SSH Server auf einen anderen Port eingestellt ist. PreferredAuthentications publickey stellt die Methode ein und Protocol stellt die verwendete SSH Version ein.

Backup mit wget

Samstag, 1. November 2008

Um das Backup einer Webseite per FTP zu holen, bietet sich das Tool wget an. Dieses steht unter der GNU Lizenz. Wget bietet viele Optionen, wie z.B. das Fortsetzen von abgebrochenen Downloads.

Um ein komplettes FTP Dir zu sichern bietet sich folgendes Script an:

SELECT=`date ‘+%w’`
WEEK=`date ‘+%W’`

mkdir /backup/${WEEK}_Backup-${SELECT}
wget -x -r –cache=off -N ftp://USERNAME:PASSWORT@HOST -P /backup/${WEEK}_Backup-${SELECT} -o /backup/logdatei.log

Die einzelnen Parameter kann man mittels man wget nachschlagen.

Truecrypt OSX Unterstützung und Pre-Boot Verschlüsselung

Mittwoch, 6. Februar 2008

Truecrypt Logo

Am heutigen 6. Februar ist die neue Version von Truecrypt erschienen. Version 5.0 bietet einige grundlegend neue Features. Eigentlich war das Release für den 5. Februar angekündigt, verzögerte sich dann aber um einen Tag.

Wie sehr es erwartet wurde, zeigt sich im Zusammenbruch der Webserver unter dem großen Ansturm den ganzen Tag über. Das runterladen der Software wurde zum Geduldsspiel.

Nun zuerst zu den neuen Features:

Pre-Boot Verschlüsselung ermöglicht die komplette Verschlüsselung der Systemplatte. Bissher war es lediglich möglich, Container zu erstellen oder Partitionen / Festplatten zu verschlüsseln, welche nicht zum booten verwendet werden. Nun ist es möglich, ein System komplett zu verschlüsseln. Es wird beim Booten ein Kennwort eingegeben, welches das weitere Booten ermöglicht.

Die zweite grundlegende Neuerung ist eine grafische Oberfläche unter Linux und erstmals eine OSX-Version, welche sowohl auf Intel, als auch PPC Prozessoren lauffähig ist und auch schon Leopard ready ist. Bissher mussten Anwender unter Linux immer aufwendige Konsoleneingaben machen, um die Truecrypt-Container zu mounten.

Auch die Abhängigkeit vom Kernel gehört der Vergangenheit an, so muss Truecrypt bei einem Kernel Patch nicht unbedingt neu übersetzt werden.

Alles in allem also eine Vielzahl an Neuerungen die das Open Source Programm bereit hält.

Eine komplette Liste aller Änderungen sind hier zu finden:

Truecrypt Versionshistorie