Notfunny – Nichtlustig auf englisch

Wie Joscha Sauer auf seiner Seite Nichtlustig.de heute berichtet, gibt es seine Cartoons ab jetzt auch in englischer Sprache unter www.notfunny.com zu bestaunen.

Übersetzt werden die Scherze von „Matze“.

Nun dürfen also auch Humoristen des anglizistischen Sprachraums teil dieser gelungenen Seite haben. Man wird sehen, wie lange es dauert, alle bissher erschinenen Cartoon, derzeit wohl um die 1000 Stück, verfügbar sind.

Nach der Schaffenspause 2006 scheint es Joscha Sauer jetzt wieder voll gepackt zu haben, nach der bereits angekündigten Signiertour durch Deutschland, mit einem Special, bei dem er in jeder Stadt bei einem Fan übernachtet nun also die englische Ausgabe seiner Werke.

Fans von schwarzem Humor dürfen weiterhin gespannt sein.

Bildquelle: Screenshot notfunny.com am 07.11.2008

Wortspiel Munkelbook Stalkbook Stasibook uvm…

Ein kleines Wortspiel zum Abend:

Munkelbook

Stalkbook

wer-hat-wen-schonmal-irgendwo-gesehen

Stasibook

StasiVz

StalkerVz

Alles schöne Bezeichnungen für die Möglichkeit mittels der aktuell Trafficstärksten Seiten im Netz alles über eine Person zu erfahren, und das durch „Live-Meldungen“ sogar just in time.

Vllt. sollte zu den üblichen Funktionen „ein lächeln schicken“, „gruscheln“ oder „poke“ noch eine Funktion eingeführt werden „überwache x“.

Zur Verbreitung von Informationen aber trotzdem eine sehr nette Sache!

Don’t trust the evil, rip him!

*) Beitrag kann Satire enthalten

**) gruscheln und andere Wortlaute sind Wortschöpfungen bzw. alle verwendeten Logos, Wallpaper und Firmennamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Firmen.

Nichtlustig Cartoon

Anlässlich des neuen Nichtlustig.de Buches hat der kreative Kopf Joscha Sauer einen Cartoon mit bekannten Nichtlustig.de Figuren veröffentlicht.

Desweiteren sei an dieser Stelle auf die Signiertour hingewiesen werden:
FRANKFURTER BUCHMESSE
im Comiczentrum in Halle 3:
16.10. Donnerstag: 13 – 15 Uhr
17.10. Freitag: 11 – 13 Uhr
18.10. Samstag: 12 – 18 Uhr
19.10. Sonntag: 13 – 15 Uhr

FRANKFURT: Samstag, 25.10.
12:00 Uhr
Comicladen Franke
Berliner Straße 20
60311 Frankfurt

HAMBURG: Donnerstag, 06.11.
15:00 Uhr
Thalia-Buchhandlung
Spitaler Straße 8
20095 Hamburg

BERLIN: Samstag, 08.11.
13:00 Uhr
Thalia-Buchhandlung
im Shopping Center Alexa
Grunerstraße 20
10179 Berlin

LEIPZIG: Montag, 10.11.
16:00 Uhr
Buchhandlung Ludwig
Willy-Brandt-Platz 5
im Hauptbahnhof
04109 Leipzig

DRESDEN: Mittwoch, 12.11.
15:00 Uhr
Haus des Buches
Dr.-Külz-Ring 12
01067 Dresden

NÜRNBERG: Freitag, 14.11.
15:00 Uhr
Ultra Comix
Vordere Sterngasse 2
90402 Nürnberg

HEILBRONN: Samstag, 15.11.
11:00 Uhr
Osiandersche Buchhandlung
Fleiner Straße 3
74072 Heilbronn

BASEL: Mittwoch, 19.11.
15:00 Uhr
Comix Shop
Theaterpassage 7
CH-4051 Basel

FREIBURG: Freitag, 21.11.
14:00 Uhr
Buchhandlung Rombach
Bertoldstraße 10
79098 Freiburg

FRANKFURT: Samstag, 22.11.
14:00 Uhr
Terminal Entertainment
Große Eschenheimer Straße 41a
60313 Frankfurt

DARMSTADT: Montag, 24.11.
15:00 Uhr
Thalia-Buchhandlung
Schuchardstr. 8
64283 Darmstadt

KÖLN: Mittwoch, 26.11.
15:00 Uhr
Mayersche Buchhandlung
Neumarkt 2
50667 Köln

MÜNCHEN: Dienstag, 09.12.
16:00 Uhr
Comic Company
Fraunhoferstr. 21
80469 München

WIEN: Donnerstag, 11.12.
15:00 Uhr
Morawa Buch und Medien
Wollzeile 11
A – 1010 Wien

MAINZ: Samstag, 13.12.
16:00 Uhr
Buch Habel
Am Brand 33
55116 Mainz

Das Buch ist über den Nichtlustig Shop oder im Buchhandel erhältlich.

Lustiges notizbuch

Heute mal etwas aus der Sparte der webtipps.

Notizbuch von Uli Stein dem Cartoonisten

Für den kleinem Lacher zwischendurch bin ich durch Zufall auf das Notizbuch von Uli Stein gestossen. Uli Stein ist ein, wenn nicht sogar der bekannteste Cartoonist Deutschlands. Kaum zu glauben,dass der hauptsachlich durch Tiercartoons bekannte Zeichner in seiner Schulzeit in Kunst keine guten Zensuren hatte. Zu bestaunen sind seine Werke in mehren Büchern mit millionen Auflage, auf Postkarten die um die Welt gehen und auf diversen mehr oder weniger nützlichen Alltagsgegenstaende. Besonders Mäuse setzt Stein gerne in Szene, um mit kurzen und prägnanten Sätzen witzige Situationen zu beschreiben. In der Einfachheit liegt dabei die Stärke, so ist der Humor für Jung und Alt gleichsam verständlich.

Jedes seiner Werke trägt dabei die markante Signatur mit den Kreisen anstelle der i-Punkte.

Als weiteres Bon Bon kann ich die werke von Joscha sauer empfehlen. Mittlerweile beim carlson Verlag, stellt er beinahe täglich unter www.nichtlustig.de kreative Werke online.

Ein Besuch in einer freien Minute wird bei beiden Seiten empfohlen.

Gesalzene Passwörter – salted password

Heute mal eine kurze Abhandlung über ein Thema, das öffentlich nicht breitgeschlagen wird, und dennoch eigentlich jeden betrifft: Speicherung von Passwörtern.

Im Zeitalter der sozialen Netze, der Mitmachcommunities,  Web2.0 und Konsorten. Bei jeder Anwendung brauch man einen Login mit Nutzername und Passwort. Doch niemand kann hinter die Fassade blicken, wie mit den personenbezogenen Daten umgegangen wird, wird ja aktuell heiß diskutiert. Weiterverkauf von Adressen, Namen und Telefonnummern sind ständig in den Schlagzeilen. Doch viel kritischer ist eigentlich der Umgang mit den Passwörtern.

Im schlimmsten Fall wird das Passwort im Klartext in einer Datenbank oder anderen Persistenzen gespeichert. Dabei hat der Administrator Zugang zu dem Passwort und kann, sofern er die zugehörige Email Adresse hat, z.b. in das Mail Postfach eindringen. Klar würde hier der rat helfen, für jede Anwendung ein neues Passwort zu nutzen, aber wahrscheinlich machen das die wenigsten Anwender.

Ein wenig besser ist die Verschlüsselung des Passwortes, dabei wird das Passwort mit einem festen Algorithmuss verschlüsselt gespeichert. Man spricht hierbei von einem gehashten Passwort. Problem ist allerdings, das solche Passwörter Dictonary Attacken offen gegenüber steht. Dabei wird eine Liste von Wörtern mit der selben Methode wie das Passwort verschlüsselt und mit dem gespeicherten Wert verglichen, sind beide Werte gleich, ist das Passwort geknackt.

Desweitern kann z.B. ein Admin in einer Seite sehen, wieviele User als Passwort Gott, Party oder Sex haben, indem er einen User anlegt, das Passwort vergibt und dann in der DB nach eben diesem erzeugten Wert sucht.

Die sicherste Möglichkeit wird in Unix Systemen seit Jahren eingesetzt: sogenannte gezalzene, salted, Passwörter.

Hintergrund ist die Schwachstelle, das die Passwörter im hashed Verfahren immer gleich verschlüsselt werden, durch einen dynamischen Anteil zu verwässern.

Um das Passwort zu entschlüssen bedarf es dadurch eine weitere Komponente: den Zusatz, das Salz. Dies kann entweder ein freier Wert, der zufällig generiert wird sein, aber auch der Benutzername, um den Speicheraufwand zu senken. Um das Passwort rauszubekommen, muss ein Angreifer jetzt alle Wörter mit dem Salt verschlüsseln, was den Aufwand ins unermessliche steigen lässt, da jedes Wort mit jedem möglichen Salt kombiniert werden müsste.

Funktional muss man dadurch aber auf ein „Passwort senden“ verzichten, denn wie auch dem Angreifer ist es dem System nicht möglich, das Passwort herzustellen.

Alles in allem aber eine Sache, die ein Nachwuchsadministrator beachten sollte, um nicht irgendwann negative Schlagzeilen zu machen, denn in diesem Zusammenhang ist nicht jede Meldung eine gute Meldung, den Ruf, unsicher mit Daten umzugehen, wird man schwer wieder los.

Bildquelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Salzstreuer.jpg Fotograf: Ketchupfreak88

iPhone wordpress

Soeben wurde die blog-Software auf den aktuellsten wordpress stand 2.62 gehoben. Dieses längst fällige update bringt vor allem in der verwaltung einige praktische neuerungen von denen der Leser nichts zu sehen bekommt. Natürlich würden auch sicherheitsuecken geschlossen.

Ein weiterer Grund für die neue version ist die unterstuetzung für das iPhone. Damit ist es möglich,direkt per edge oder umts Artikel von überall zu verfassen und Bilder über die eingebaute Kamera zu veröffentlichen.
Das gezeigte Bildschirm Abbild zeigt das Interface zum erstellen von beiträgen.

Natürlich ist auch die Darstellung für Leser über das iPhone optimal.

Barrierefreiheit im Internet

Als Betreiber einer Internetseite steht man irgendwann vor dem Punkt, die Nutzbarkeit der Seite auf möglichst viele Systeme auszudehnen. Prüfungen in Bezug auf Darstellungsprobleme unterschiedlichster Browser wie Firefox, InternetExplorer, Opera und Safari bzw. deren verschiedenen Versionen gehören schon lange zum Alltag.
Durch die breite Verfügbarkeit von mobilem Internet mittels UMTS / Edge / GPRS ist auch eine neue Gattung der Darstellungsgeräte in den Fokus gerückt, die Smartphones. Besondere Anforderung hierbei ist das kleinere Display und die geringeren Bandbreiten. Diese technischen Barrieren sind relativ gut zu überbrücken.
Eine echte Herausforderung bietet der Mensch als Barriere. Statistisch gesehen verbringen körperlich behinderte Menschen mehr Zeit im Internet als nicht-behinderte. Jede Behinderung stellt dabei eigene Anforderungen, bzw. hat eigene Möglichkeiten sie auszugleichen. Stets unter der Vorraussetzung, dass die Webseite diese Mittel unterstützt.

Einfachstes Beispiel sind ältere Menschen, deren Sehfähigkeit eingeschränkt ist. Um eine Internetseite nutzen zu können, würde ein einfaches Skalieren der Schriftgröße ausreichen. Die meisten Browser bringen die Funktionalität mit, diese muss jedoch auch von der Webseite bedacht werden, sonst kann es zu unschönen Sprüngen von Bildern bis hin zur Unleserlichkeit kommen.
Gegen Farbblindheit hilft der Einsatz von kontrastreichen Farbkombinationen, ein technisches Hilfsmittel ist die Internetseite: http://www.graybit.com die vorhandene Webseiten in Schwarz/Weiß umwandelt. Eine weitere Maßnahme ist das komplette Abschalten von Grafiken, was mit dem Firefox Plugin Webmaster Developer https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/60 möglich ist. Diese unterstützt auch das Abschalten von CSS, Cookies und weitere kleine Features.

Besonders Flash und Java Applikationen neigen dazu, Barrierefreiheit zu verhindern, da es externen Programmen meist nicht möglich ist, den dargestellen Text zu erfassen um ihn Sehbehinderten Menschen vorzulesen. Seiten die auf Bewegungen bassieren sind für Benutzer mit körperlichen Einschränkungen hinderlich.

Doch nicht nur Menschen sind Zielgruppe für eine barrierefreie Programmierung, die Wichtigkeit von Software als Konsument von Webinhalten wird immer stärker. Jede Webseite möchte in Suchmaschinen gut bei möglichst vielen Suchmaschinen gelistet werden um Besucher zu bekommen. Die Suchmaschinen können den Inhalt jedoch nur indizieren wenn dieser barrierefrei zugänglich ist.

Fortgeschrittene Möglichkeit bietet eine Mehrsprachigkeit der angebotenen Dienste / Inhalte um Benutzer über sprachliche Grenzen hinweg zu erreichen.
Eine schöne Art zum testen ist das Abschalten von Grafiken, wenn die Seite optimiert ist, wird der Inhalt dadurch nicht unverständlich oder zusammenhangslos.
Als gute Quelle was Barrierefreiheit angeht ist die Seite: www.barrierefreies-webdesign.de zu empfehlen.
Insbesondere der Abschnitt über CSS www.barrierefreies-webdesign.de ist sehr gelungen.

Der W3C hat Richtlinien zur Barrierefreiheit durch die Web Accessibility Initiative (WAI) in den sog. „Web Content Accessibility Guidelines“ zusammengefasst, um allgemeine Grundlagen zu schaffen.

Source Code Syntax highlighting in WordPress

Ab heute wird hier im Blog der Sourcecode von eingefügten Codeschnipseln farbig hervorgehoben um die Lesbarkeit zu erhöhen.

Beispiel:

 function hello_world(){
System.out.println("hello world");
}

Dabei werden die Zeilennummern automatisch mit angezeigt, beim Kopieren aber nicht mitkopiert.
Das Plugin bekommt man bei www.deanlee.cn.

Dort findet sich auch die Installationsanleitung, einfach das Zip entpacken, in den Plugin Ordner der WordPress Installation legen.
Dann im Admin Menü aktivieren und beim Schreiben von Beiträgen den entsprechenden Tag nutzen.

Google Health, Google tut etwas für die Gesundheit der Menschen

Google Healt - Microsoft Health Vault

Gestern hat das „googleversum“ ein neuen Stern bekommen: Google Health.
„Google Health puts you in charge of your health information. It’s safe, secure, and free.
Organize your health information all in one place Gather your medical records from doctors, hospitals, and pharmacies Keep your doctors up to date about your health Be more informed about important health issues Google stores your information securely and privately. We will never sell your data. You are in control, you choose what you want to share and what you want to keep private. View our privacy policy to learn more. „

Sprich Google bietet eine Plattform, in der der Benutzer seine Daten, Krankheiten, Ärzte und Medikamente eingeben kann. Desweiteren bietet es eine Hilfestellung was die Nebenwirkung bzw. Wechselwirkungen von Medikamenten untereinander angeht.

Als Nachschlagewerk in medizinischen Fragen ist eine Datenbank angebunden. Um es den Usern einfach zu machen ist auch eine Import Funktion vorgesehen, ob diese in Deutschland nutzbar ist, kann mangels eines Tests nicht beurteilt werden. Vorerst ist diese Importfunktion für amerikanische Einwohner relevant.
Auch eine Arzt- / Krankenhaussuche ist eingebettet, welche auf Basis von Google Maps Daten die nächste ärztliche Versorgung anzeigen kann.

Die Antwort auf die erste zu Google Health gestellten frequently asked Questions drückt verschönt das oberste Unternehmensziel Googles aus: Alle Informationen der Welt zu sammeln.

1. Why is Google offering this product?

– t’s what we do. Our corporate mission is to organize the world’s information and make it universally accessible and useful. […]

Die Vorteile bringen eine Menge Nutzer, über die Nachteile denken nur die wenigsten nach. Ein Austausch der eingegeben Daten mit anderen Google Produkten wie Search wird in den FAQs eingeräumt, jedoch ohne personenbezogene Daten.

Ein weiteres nettes Feature ist eine Erinnerung in Form einer Pillenschachtel, wann Medikamente einzunehmen sind.
Microsoft ist indess schon auf diesem Markt mit dem „HealthVault-Dienst“ vertreten, und daher schon mehr oder weniger etabliert.

Der praktische Nutzen dieser neuen Applikation in der aktuellen Fassung ist zweifelhaft, die Idee dahinter jedoch zukunftsweisend: medizinische Informationen von jedem Menschen verbinden um so einen schnellen Austausch von neuen Krankheitsbildern, Forschungsergebnissen und Hilfestellungen bei Beschwerden.