Lustiges notizbuch

Heute mal etwas aus der Sparte der webtipps.

Notizbuch von Uli Stein dem Cartoonisten

Für den kleinem Lacher zwischendurch bin ich durch Zufall auf das Notizbuch von Uli Stein gestossen. Uli Stein ist ein, wenn nicht sogar der bekannteste Cartoonist Deutschlands. Kaum zu glauben,dass der hauptsachlich durch Tiercartoons bekannte Zeichner in seiner Schulzeit in Kunst keine guten Zensuren hatte. Zu bestaunen sind seine Werke in mehren Büchern mit millionen Auflage, auf Postkarten die um die Welt gehen und auf diversen mehr oder weniger nützlichen Alltagsgegenstaende. Besonders Mäuse setzt Stein gerne in Szene, um mit kurzen und prägnanten Sätzen witzige Situationen zu beschreiben. In der Einfachheit liegt dabei die Stärke, so ist der Humor für Jung und Alt gleichsam verständlich.

Jedes seiner Werke trägt dabei die markante Signatur mit den Kreisen anstelle der i-Punkte.

Als weiteres Bon Bon kann ich die werke von Joscha sauer empfehlen. Mittlerweile beim carlson Verlag, stellt er beinahe täglich unter www.nichtlustig.de kreative Werke online.

Ein Besuch in einer freien Minute wird bei beiden Seiten empfohlen.

Gesalzene Passwörter – salted password

Heute mal eine kurze Abhandlung über ein Thema, das öffentlich nicht breitgeschlagen wird, und dennoch eigentlich jeden betrifft: Speicherung von Passwörtern.

Im Zeitalter der sozialen Netze, der Mitmachcommunities,  Web2.0 und Konsorten. Bei jeder Anwendung brauch man einen Login mit Nutzername und Passwort. Doch niemand kann hinter die Fassade blicken, wie mit den personenbezogenen Daten umgegangen wird, wird ja aktuell heiß diskutiert. Weiterverkauf von Adressen, Namen und Telefonnummern sind ständig in den Schlagzeilen. Doch viel kritischer ist eigentlich der Umgang mit den Passwörtern.

Im schlimmsten Fall wird das Passwort im Klartext in einer Datenbank oder anderen Persistenzen gespeichert. Dabei hat der Administrator Zugang zu dem Passwort und kann, sofern er die zugehörige Email Adresse hat, z.b. in das Mail Postfach eindringen. Klar würde hier der rat helfen, für jede Anwendung ein neues Passwort zu nutzen, aber wahrscheinlich machen das die wenigsten Anwender.

Ein wenig besser ist die Verschlüsselung des Passwortes, dabei wird das Passwort mit einem festen Algorithmuss verschlüsselt gespeichert. Man spricht hierbei von einem gehashten Passwort. Problem ist allerdings, das solche Passwörter Dictonary Attacken offen gegenüber steht. Dabei wird eine Liste von Wörtern mit der selben Methode wie das Passwort verschlüsselt und mit dem gespeicherten Wert verglichen, sind beide Werte gleich, ist das Passwort geknackt.

Desweitern kann z.B. ein Admin in einer Seite sehen, wieviele User als Passwort Gott, Party oder Sex haben, indem er einen User anlegt, das Passwort vergibt und dann in der DB nach eben diesem erzeugten Wert sucht.

Die sicherste Möglichkeit wird in Unix Systemen seit Jahren eingesetzt: sogenannte gezalzene, salted, Passwörter.

Hintergrund ist die Schwachstelle, das die Passwörter im hashed Verfahren immer gleich verschlüsselt werden, durch einen dynamischen Anteil zu verwässern.

Um das Passwort zu entschlüssen bedarf es dadurch eine weitere Komponente: den Zusatz, das Salz. Dies kann entweder ein freier Wert, der zufällig generiert wird sein, aber auch der Benutzername, um den Speicheraufwand zu senken. Um das Passwort rauszubekommen, muss ein Angreifer jetzt alle Wörter mit dem Salt verschlüsseln, was den Aufwand ins unermessliche steigen lässt, da jedes Wort mit jedem möglichen Salt kombiniert werden müsste.

Funktional muss man dadurch aber auf ein „Passwort senden“ verzichten, denn wie auch dem Angreifer ist es dem System nicht möglich, das Passwort herzustellen.

Alles in allem aber eine Sache, die ein Nachwuchsadministrator beachten sollte, um nicht irgendwann negative Schlagzeilen zu machen, denn in diesem Zusammenhang ist nicht jede Meldung eine gute Meldung, den Ruf, unsicher mit Daten umzugehen, wird man schwer wieder los.

Bildquelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Salzstreuer.jpg Fotograf: Ketchupfreak88

Aptana Umlaute Codierung und co

Wie schon in einem älteren Artikel beschrieben, kann man mit Eclipse durchaus eine schöne Entwicklungsumgebung auf freier Basis erstellen. Mit Aptana hat man eine komplette PHP Umgebung zur Verfügung, dazu gehört die Unterstützung, direkt remote auf einem FTP arbeiten zu können, Subversion ist per Plugin subclipse möglich und das Code Highlighting ist gewohnt gut.

Ein Problem welches mich einige Stunden beschäftigte, war die Codierung, mit der Aptana von Hause aus Umlaute wie ä,ü,ö und das ß darstellt. Diese wurden auf den Webseiten immer als „ä“ etc. dargestellt.

Codiert wurde die Webseite immer mit ISO 8859-1, die Lösung des Problems ist so simpel, die erstellte Seite muss einfach mit UTF 8 codiert werden, was mittlerweile auch mehr Sinn macht, da UTF-8 die am weitesten verbreitete Zeichencodierung für Unicode ist.

Die Codierung in einem HTML Dokument wird über die MetaDaten im Header gesteuert und mit dem folgenden Befehl benutzt:

aus:

Iso Codierung HTMl Datei

wird:

UTF-8 Codierung in einer HTML Datei

iPhone wordpress

Soeben wurde die blog-Software auf den aktuellsten wordpress stand 2.62 gehoben. Dieses längst fällige update bringt vor allem in der verwaltung einige praktische neuerungen von denen der Leser nichts zu sehen bekommt. Natürlich würden auch sicherheitsuecken geschlossen.

Ein weiterer Grund für die neue version ist die unterstuetzung für das iPhone. Damit ist es möglich,direkt per edge oder umts Artikel von überall zu verfassen und Bilder über die eingebaute Kamera zu veröffentlichen.
Das gezeigte Bildschirm Abbild zeigt das Interface zum erstellen von beiträgen.

Natürlich ist auch die Darstellung für Leser über das iPhone optimal.

9 Tage Backfischfest – das offizielle Ticket

9 Tage Ticket Muster Alexander Jaeger

Backfischfest, das größte Weinfest am Rhein wird in diesem Jahr vom 30.08.2008 – 07.09.2008 in Worms stattfinden. Dabei wird ein Brauch dieses Jahr zum ersten mal offiziell: das 9 Tage Ticke.

Das Stadtmarketing Worms, Party9.de und einige Partner präsentieren das 9 Tage Ticket. Hierbei wird es verschiedensteVergünstigungen geben, unabhängig von der Anzahl der Besuche. Sinn und Zweck des Tickets ist der Nachweis, wie oft das Backfischfest besucht wurde. Im Bestfall eben 9 Tage, inklusive Weinprobe und Umzug.

Um in den Vorzug der Vergünstigungen zu kommen ist nur eine sehr einfache ANmeldung auf 9tageticket.de notwendig. Es folgt eine Informationsmail über die Freischaltung. Ab dem Samstag (30.08) kann das fertige Ticket dann im Weinzelt (Gläserstand)abgeholt werden.

Svn über SSH Tunnel sichere Versionierung

 subclipse

Wer an einem etwas größeren Softwareprojekt arbeitet, an dem mehrere Entwickler beteiligt sind kommt an einer Versionierung nicht vorbei.

Besonders beliebt ist subversion (svn) welches mittels verschiedenen Freewaretools zugreifbar ist. Auch für die freie Entwicklungsplattform Eclipse gibt es Plugins wie z.b. subclipse.

Wenn das svn repository aufgesetzt wird sind folgende Schritte notwendig:

  1. SVN installieren(Debian Linux)
    apt-get install subversion
  2. Repository anlegen
    1. mkdir /srv/svn/ (Verzeichniss anlegen)
    2. svnadmin create /srv/svn/ (Subversion Infos hinterlegen etc.)
  3.  User anlegen
    1. adduser (siehe entsprechende Man Page)
    2. addgroup subgroup (Gruppe hinzufügen)
    3. chgrp subgroup o-rwx /srv/svn/ (Ordner der Gruppe zuordnen)
    4. chmod -R g+rw /srv/svn (Gruppe darf lesen schreiben)
    5. adduser neuerBenutzer subgrou (User der Gruppehinzufügen)
  4. Anlegen der Verzeichnisse im Verzeichniss:
    1. mkdir /srv/svn/test
  5. Starten des Servers
    1. srvserve -t (damit wird der svn über ssh getunnelt)
  6. Ab jetzt wird vom Client gearbeitet
    1. svn import Projekt svn+ssh://rechneradresse/srv/svn/test -m „Beschreibung der Änderungen“ (dadurch werden die ersten Files hinzugefügt.

    2. Nun kann im gewünschten Tool wie z.B. Subclipse die Adresse eingepflegt werden.

5 Euro Gutschein bei Party-Lichteffekte.de

Party9 rockt

Seit einigen Tagen ist es Benutzern von Party9.de, der Party und Freizeit Seite, möglich, bei Party-Lichteffekte.de einen Gutschein in Höhe von 5 Euro zu erhalten. Diese Kooperation macht Sinn, denn welche Party funktioniert ohne die richtige Beleuchtung.

Dinge wie Discokugel, Nebelmaschine, Strobo oder Moving Heads machen eine Party erst zu einem ausergewöhnlichen Erlebniss.

Wer auch in den Genuss des Gutscheins kommen möchte, hier der Link: Party9 rockt

Truecrypt Multicore Support

 Osx Truecrypt Icon

Am 4. Juli 2008 ist die neue Version von Truecrypt erschienen. Die Version 60 soll laut Change Log über eine verbesserte Multi Core Prozessor Unterstützung verfügen und somit für einen Performancegewinn sorgen. Als Beleg hierfür gibt es auf dieser Seite einige Screenshots mit Benchmarks.

Eine weitere Neuerung in der Windows Version ist die Möglichkeit, komplette Betriebssysteme so zu verschlüsseln, das selbst das Vorhandensein nicht nachweisbar sein soll.

Als kleines Sicherheitsfeature werden alle Volumes, die mit dieser oder den nächsten Versionen erzeugt werden, einen zweiten Header am Ende des Volumes erhalten. Die Größe des Headers ist hierbei auf 128 KBytes beschränkt. Der Header umfasst z.b. den Encrypted Master Key.

Natürlich wurden noch einige Bugs behoben, diese sind jedoch nicht näher beschrieben.

Auf den  ersten Blick fühlt es sich wirklich schneller an, auch bei mehreren geöffneten Volumes mit verschiedenen Verschlüsselungen bleibt der Zugriff einwandfrei.

Osx Truecrypt User Interface

Truecrypt eignet sich besonders zum Verschlüsseln von sensiblen Daten auf Mobilen Speichermedien. Durch portable Versionen der Software ist es auch möglich, den Datensafe samt ausführbarer .exe Datei auf einen Stick zu legen und so immer und überall die grundlegenden sensiblen Daten verfügbar zu haben, ohne das Risiko eines Datenklaus einzugehen. Wenn der Stick dann an Rechner mit einem anderen Betriebssystem wie Mac OSX oder Linux angeschlossen wird, kann das Image mit den nativen Truecrypt Anwendungen wie gewohnt geöffnet werden.

Fazit: Runterladen und Installieren!

Kostenloses Java Buch

Bruce Eckel’s „Thinking in Java“ ist ein hervorragendes Buch für Einsteiger, aber auch Nachschlagewerk für Java-Fortgeschrittene.

Java Logo

Alle grundlegenden Dinge über die Programmiersprache werden ausreichend beschrieben, besonders schön sind jedoch Philosophien die vermittelt werden, wie man bestimmte Problemstellungen in Java lösen kann, elegant und einfach.

Das schöne an dem Buch ist, man erhällt es als Ebook im .doc Format oder als .html inklusive Beispiel Quellcode. Das setzen eines Lesezeichens lohnt sich und ist neben „Java ist auch eine Insel„, einem deutschen OpenBook, die erste Anlaufstelle bei auftretenden Problemen.

Neben Thinking in Java gibt es auch „Thinking in C++“ vom selben Author.

Reinschauen lohnt sich!

Barrierefreiheit im Internet

Als Betreiber einer Internetseite steht man irgendwann vor dem Punkt, die Nutzbarkeit der Seite auf möglichst viele Systeme auszudehnen. Prüfungen in Bezug auf Darstellungsprobleme unterschiedlichster Browser wie Firefox, InternetExplorer, Opera und Safari bzw. deren verschiedenen Versionen gehören schon lange zum Alltag.
Durch die breite Verfügbarkeit von mobilem Internet mittels UMTS / Edge / GPRS ist auch eine neue Gattung der Darstellungsgeräte in den Fokus gerückt, die Smartphones. Besondere Anforderung hierbei ist das kleinere Display und die geringeren Bandbreiten. Diese technischen Barrieren sind relativ gut zu überbrücken.
Eine echte Herausforderung bietet der Mensch als Barriere. Statistisch gesehen verbringen körperlich behinderte Menschen mehr Zeit im Internet als nicht-behinderte. Jede Behinderung stellt dabei eigene Anforderungen, bzw. hat eigene Möglichkeiten sie auszugleichen. Stets unter der Vorraussetzung, dass die Webseite diese Mittel unterstützt.

Einfachstes Beispiel sind ältere Menschen, deren Sehfähigkeit eingeschränkt ist. Um eine Internetseite nutzen zu können, würde ein einfaches Skalieren der Schriftgröße ausreichen. Die meisten Browser bringen die Funktionalität mit, diese muss jedoch auch von der Webseite bedacht werden, sonst kann es zu unschönen Sprüngen von Bildern bis hin zur Unleserlichkeit kommen.
Gegen Farbblindheit hilft der Einsatz von kontrastreichen Farbkombinationen, ein technisches Hilfsmittel ist die Internetseite: http://www.graybit.com die vorhandene Webseiten in Schwarz/Weiß umwandelt. Eine weitere Maßnahme ist das komplette Abschalten von Grafiken, was mit dem Firefox Plugin Webmaster Developer https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/60 möglich ist. Diese unterstützt auch das Abschalten von CSS, Cookies und weitere kleine Features.

Besonders Flash und Java Applikationen neigen dazu, Barrierefreiheit zu verhindern, da es externen Programmen meist nicht möglich ist, den dargestellen Text zu erfassen um ihn Sehbehinderten Menschen vorzulesen. Seiten die auf Bewegungen bassieren sind für Benutzer mit körperlichen Einschränkungen hinderlich.

Doch nicht nur Menschen sind Zielgruppe für eine barrierefreie Programmierung, die Wichtigkeit von Software als Konsument von Webinhalten wird immer stärker. Jede Webseite möchte in Suchmaschinen gut bei möglichst vielen Suchmaschinen gelistet werden um Besucher zu bekommen. Die Suchmaschinen können den Inhalt jedoch nur indizieren wenn dieser barrierefrei zugänglich ist.

Fortgeschrittene Möglichkeit bietet eine Mehrsprachigkeit der angebotenen Dienste / Inhalte um Benutzer über sprachliche Grenzen hinweg zu erreichen.
Eine schöne Art zum testen ist das Abschalten von Grafiken, wenn die Seite optimiert ist, wird der Inhalt dadurch nicht unverständlich oder zusammenhangslos.
Als gute Quelle was Barrierefreiheit angeht ist die Seite: www.barrierefreies-webdesign.de zu empfehlen.
Insbesondere der Abschnitt über CSS www.barrierefreies-webdesign.de ist sehr gelungen.

Der W3C hat Richtlinien zur Barrierefreiheit durch die Web Accessibility Initiative (WAI) in den sog. „Web Content Accessibility Guidelines“ zusammengefasst, um allgemeine Grundlagen zu schaffen.